Bluesbro klingt wie ... ?

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Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » Sa 04 Jan, 2014 09:28

Ich will mir ein schönes Bluespedal bauen.
Es soll am liebsten wie ein Keeley modded BluesDriver von Boss klingen.
Welche Vorlage diente für den MEK BluesBro?
Ist der Bausatz gut modifizierbar, mglw. sogar in Richtung des Keeley Bluesdrivers?
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Olivieri » Sa 04 Jan, 2014 16:04

... ein guter Blues-Overdrive :)

Hallo Medronio,

vergleiche doch mal den Schaltplan des BluesBro (siehe Anleitung) mit dem des MI Audio Blues Pro.
Ein Boss Blues Driver ist völlig anders aufgebaut.
Ohne Deine Soundvorstellungen, Musikvorlieben und das Equipment zu kennen: Vielleicht wäre auch das MEK Ze(h)ndrive etwas für Dich. Sehr vielseitig anpassbar und kann bluesig.
Grüße, Olivieri
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » Sa 04 Jan, 2014 18:03

Das Zehndrive hab ich als Bausatz hier.
Will es die Tage basteln.
Mal schaun, danke für die Info!
Gruß
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Olivieri » Mo 06 Jan, 2014 07:05

Vielleicht hast Du's schon irgendwo gelesen: Nimm für das Gain-Poti statt 500k-B gleich ein 1M-B. Damit hast Du mehr maximales Gain, das ist nicht nur für Single Coils hilfreich.
Ich hatte das erst nachträglich eingebaut und finde das lohnt sich.

Falls Du vielleicht später auch noch mal ein anderes IC ausprobieren willst, kann ich Dir das OPA2604 empfehlen.

Lass doch mal hören, wie Dir das Zehndrive gefällt, wenn Du es fertig hast, viel Spaß beim Bauen!
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » Mi 29 Jan, 2014 14:26

Hab das Zehndrive grad fertig gebastelt und es funktioniert auf Anhieb! Juchuu! :-D
Es klingt wirklich super!
Mal schauen, werde bei Zeiten vllt mal den OPA 2604 und ein 1M Poti bestellen, wenn ich neuen Kram kaufe.
Es klingt jedoch jetzt schon verdammt gut und ich will erstmal lernen, was es überhaupt kann.
Beim erstern Antesten schien mir Voice und Tone fast das gleiche zu machen, dem wird aber wohl nicht so sein ... ;)

Nächste Bausätze sind im Kopf: Das OHSEEDEE und den Reverb Bild

Wirklich klasse was der Uwe anbietet. Ich glaube das Ze(h)n ist mein schönstes Pedal bisher, alleine schon weil ich es selbst gebaut habe.
:P

ps: Gibts noch andere Mods für das Ze(h)ndrive außer dem OPA und 1M Poti?
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Uwe K. » Do 30 Jan, 2014 06:55

Hi,
Wenn du in den Zen einen OPA2604 steckst, drückst du Ihn schon ganz schön in die Ecke HiFi. Ich würde mal mit dem "angeblichen Originalen" MC1458 probieren bzw. wenn man Lust und Laune hat alles probieren was sich Dual OPV schimpft. Mehr kannst du an der Kiste nicht mehr schrauben. Max. einen Mod, um die Polarität der 2N7000 umzudrehen, was aber ohne Cuts auf der leiterplatte nicht möglich ist.

Uwe
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » Do 30 Jan, 2014 10:06

Hallo Uwe.
danke für den Tip.
was meinst du mit "hifi-ecke"?
das er dann nicht mehr kratzig rau, sondern sehr glatt und daher in manchen Ohren langweilig klingt?
Gruß

ps: würdest du eigentlich auf Anfrage auch pcb"s von anderen diy pedalen, zb madbean etc, einzeln anfertigen? Weil mir das pedal bauen und Ergebnis soviel Spaß gemacht hat, überlege ich ein paar madbean platinen aus Usa zu ordern. Über dich wäre es einfacher und das vertrauen in die Qualität ist jetzt auch da. :-)
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Uwe K. » Do 30 Jan, 2014 12:55

HI,
ja, das meine ich es kann dann steril klingen. Leiterplatten nach Kundenwunsch kann ich nicht machen, da bei mir alles aus Eagle heraus produziert wird, und dann zum PCB Produzenten geht. Das ganze würde für mich bedeuten, daß ich den Schaltplan eingeben muss (neuzeichnen) bzw. die Leiterplatten manuell routen müsste.
Vorlagen wie Gif's, Bmp oder aus pdf's kann man in solchem Prozess nicht verarbeiten. Es sei denn man bekommt das originale PCB file. Allerdings arbeiten die Amis meistens mit anderen PCB Programmen, PCB express etc.

MfG uwe
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » Sa 01 Feb, 2014 11:19

Hallo Uwe.
Ich werd dann entweder aus den Staaten importieren, oder Platinen per WWW ätzen lassen. kp.

Eine Frage/Problem hab ich zu meinem Zendrive Bausatz.
Es funktioniert eigentlich 1a, aber wenn ich es mit Netzteil betreibe, habe ich ein hohes Fiepen, was sich auch ein bisschen oszillierend anhört.
Habe 2 einfache Thomann Netzteile hier und bei beiden ist es im Grunde das gleiche Fiepen, aber mit leicht unterschiedlicher Frequenz, hört sich also ein bisschen anders an. Mit reinem Batteriebetrieb ist das Zen still und läuft wie es soll.
Habe ich vllt etwas falsch verlötet oder ungünstig verlegt o.ä.?
Habe die Netzteile mit meinem Original ZVex Distorton getestet und beide sind still am Distortron.
Will das Zen auf jedenfall mit Netzteil betreiben, der Umwelt und Kasse zu Liebe.
;)
Gruß
Medronio
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Uwe K. » Sa 01 Feb, 2014 15:58

Hi,
Das sind mit Sicherheit Schaltnetzteile. Und das fiepen ist die Schaltfrequenz. Kann sein das Zachi, gleich im Eingang ein Filter R/C drinne hat. Muste einfach mal den Plusanschluss an der DC-Buchse ablöten, daran einen Widerstand ca. 47 bis 100R und vom Widerstand dann zur Platine. Damit haste dann mit dem 100µF auf der Platine auch ein Filter und das sollte dann eigentlich Abhilfe schaffen.

MfG Uwe
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » Sa 01 Feb, 2014 22:02

Danke Uwe!
Am Montag kauf ich beim Conrad 2-3 kleine Widerstände mit Werten zwischen 47 und 100 Ohm und probiere es aus.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende!
Medronio
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » So 02 Feb, 2014 11:59

Hallo Uwe.
2 Fragen am Sonntag: ;)
Ich hab jetzt bei Conrad online nachgeschaut und im Grunde gibt es ja zwei verschiedene Typen der Widerstände.
Einmal die Metallschichtwiderstände und auf der anderen Seite die Kohleschichtwiderstände, jeweils mit 47-100Ohm, und 0,1-0,5W.
Was ist denn der Unteschied zwischen den Typen und welche Wattbelastbarkeit kann/darf ich nehmen?
Mich wundert, dass die weniger belastbaren Typen teurer sind ...
Und darüberhinaus will ich noch einen MC1458 kaufen.
Da gibt es wieder 2 Typen. Den MC1458p von Texas Instruments und den MC1458n von STMicroelectronics.
Wo ist denn der Unterschied zwischen den Typen n und p, bzw. was sagt diese Endung aus?
TI kenne ich, find ich gut ;)
Gruß aus dem sonnigen, vorfrühlingshaften Essen.
Sascha
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Olivieri » Mo 03 Feb, 2014 09:31

Hi Sascha,

ich übernehme mal den Vertrieb für Uwe ;-)

Schau mal im Shop nach MF201 100Ohm.
Metallfilm 0,6W, ist Standard in den Bausätzen. Den Kohlenwiderständen sagt man allgemein nach, dass sie mehr rauschen, die fallen für unsere Zwecke raus, außer, man schwört auf Mojo. Sind meist auch größer. Ich nehme immer den 100 statt 47Ohm beim Netzfilter.

Endung P und N bei MC1458: die gibt´s beide bei Uwe, mit Link zum Datenblatt. Wenn ich die (und wikipedia) richtig verstehe, bedeutet P PDIP, DIP-Gehäuse aus Plastik. Beim anderen Hersteller ist N die Bezeichnung für das DIP-Gehäuse. Andere Endungen (z.B. C-J usw.) weisen wohl auf die Eignung für bestimmte Temperaturen im Industriegebrauch hin.
Also sind die Bezeichnungen hinter der Typennummer anscheinend unwichtig für uns.

An Deiner Stelle würde ich alles bei Uwe bestellen. Den MC1458P, evt. den OPA2604, dann MF-Widerstände 47 und 100Ohm und das Alpha-16mm-1M-linear-Poti. Dann lohnt sich´s. Nein, ich bekomme keine Provision. Jedenfalls bis jetzt nicht :-D
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Medronio » Mo 03 Feb, 2014 10:20

Okidoki.
Dankeschön!
ich geh heut eh in die Stadt zum ideeladen um lack zum bemalen zu kaufen, da ist der Conrad 300m weiter.
und beim Uwe muss ich Versandkosten zahlen .. Daher.
danke für die Infos!
Gruß
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Re: Bluesbro klingt wie ... ?

Beitragvon Olivieri » Mo 03 Feb, 2014 11:36

Das ist verständlich. Rechnet sich (in diesem Fall) trotz der hohen Preise bei C wohl noch.
Bin gespannt, welchen Chip Du später bevorzugst und warum. Viel Erfolg!
Olivieri
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