Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

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Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon markusbrefort » Sa 30 Nov, 2013 19:54

Moin moin,

Asche auf mein unerfahrenes Haupt...
...mir sind grad 2 Brücken nicht klar inwiefern die umgesetzt werden müssen, da diese in dem Schaltplan bzw. auf den Bildern - zuminest für mich - nicht eindeutig erkennbar sind:
Dr Boogie Brücken.jpg


Müssen die beide umgesetzt werden???

Danke für eure Antworten,
markusbrefort
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon bleiplombe » So 01 Dez, 2013 09:40

Moin Moin

Du brauchst nur die Brücke unterhalb der Platine machen.
Siehe rechtes Bild.

Gruß
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon Uwe K. » So 01 Dez, 2013 10:15

Hi,
die Boogie Platine hat keine einzige Brücke mehr, das Bild war mal die alte Platinenversion. Die oben noch schwache Brücke, ist vom Layout Programm "eagle", das habe ich vergessen wegzumachen, ist eine sogenannte Luftlinie. Sowas kommt wenn man Vias kopiert und hinterher den Layer unrouted nicht ausschaltet.
Also es gibt keine Brücken auf der Platine!!
Sowas kommt, wenn man löten nach Bildern macht und nicht nach Bestückungs- bzw. Verdrahtungsplan. Und wenn man sich die Leiterseite anschaut, sieht man auch daß es an dieser Stelle mittlerweile ein Verbindung gibt.

MfG uwe
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon markusbrefort » So 01 Dez, 2013 13:21

Perfekt - danke für die schnelle Antwort, ich biege dann mal auf die Zielgerade ein. Bin gespannt ob alles läuft... :roll: !
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon markusbrefort » So 01 Dez, 2013 20:50

Moin,
wollte den Dr Boogie eben in Betrieb nehmen aber irgendwas stimmt nicht.
Bypass geht, aber sobal ich den Effekt einschalte leuchtet zwar die LED, es kommt aber kein Ton raus.
Die Drainspannungen habe ich in etwa auf die empfohlenen Werte eingestellt (musste die Potis fast ganz aufdrehen dazu)
Ich habe alle Leitungen mehrfach kontrolliert und konnte keinen Fehler finden. Die Bestückung der Platine habe ich auch mehrfach geprüft. Die Wiederstände habe ich alle direkt vor dem Einbau einzeln durgemessen - da dürfte ich auch nichts vertauscht haben. Habe auch mit nem 18 V Netzteil probiert, aber auch da kam kein Ton raus.

Jetzt bi ich etwas verzweifelt - Habt ihr noch eine Idee was ich ausprobieren könnte?
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon Uwe K. » Mo 02 Dez, 2013 08:33

Hi,
Ganz einfach. Du hast irgenwas vermurkst. Z.b. werden die Trimmer bei den JFET's nie ganz aufgedreht. Die stehen in den meisten Fällen in der Mitte. Versuch mal die Spannungen einzustellen, welche in der Anleitung angeben sind. Es gibt 1 oder 2 Trimmer, wenn die falsch eingestellt sind geht nichts mehr durch.
Die Einstellungen der Trimmer weichen in den meisten Fällen auch Stark von den 4.5V bei 9 bzw. 9V wären es bei 18V Versorgung ab.
Aber ein Trost, wenn der Bypass funktioniert ist der Schalter schonmal richtig :-D
BTW, der Boogie ist nun wahrlich nicht gerade ein Anfängerprojekt!

MfG Uwe
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon NoiseZone » Mo 02 Dez, 2013 12:11

Ja der Dr. Boogie is ne Zicke :)

Am besten stellst du erstmal die Spannungen mit 9 Volt bei Q1-Q4 alle auf 4.5 Volt, bei 18 Volt auf 9 Volt bei Q1-Q4.
Beim" Finetuning" stelle ich den Sound an den Reglern (Gain/Bass/Middle etc.) so ein wie er mir gefällt und drehe solange untereinander an den Trimmern rum bis es passt.
Ein zweiter Mann, der kontinuierlich spielt ist da von Vorteil, ein Looper tuts aber auch :)

Mein Dr. Boogie läuft auf 9 Volt ohne Probleme, mit 18 Volt klingt er für mich besser, allerdings quietscht das Ding dann ab Gain 9 Uhr ohne Ende.
Ich denke da ist ein J201 "mikrofonisch" (gibts das bei Transen ?? ).

Bin mal Transistoren tauschen :)
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon markusbrefort » Mo 02 Dez, 2013 21:16

Moin,
habe jetzt nochmal alles gegen den Layoutplan gecheckt, alle Lötstellen nochmal neu gemacht, geprüft das nirgendwo eine Verbindung entstanden ist die da nicht hin soll und messe bei voll aufgedrehten Trimmern (Batt 8,8V):
Q1: 3,7 V
Q2: 5,0 V
Q3: 4,1 V
Q4: 5,2 V
und Q5 liegt dann bei 0,03V an ... und hören tue ich nix. Er bleibt einfach stumm, außer im Bypass - der funktioniert gut :)

Kann ich noch irgendwo anders was messen oder ist das ein bekannter Fehler?

Ansonsten bleibt mir wohl nur die Kapitulation - und einen fertigen Boogie zu bestellen ... :!:
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon NoiseZone » Mo 02 Dez, 2013 22:17

Na, nicht gleich aufgeben.

Am Q5 muss die volle Spannung an liegen also in deinem Fall etwa um die 8,5 Volt, ganz egal wo die Trimmer von Q1-Q4 stehen.
Die Trimmer sind etwas versetzt zu den jeweiligen Transistoren (Q1-Q4)

Schau noch mal auf den Bestückungsplan und guck dir genau an wo Q1-Q4 sitzen und die jeweiligen Trimmer.
z.B. wenn ganz rechts der Q1 sitzt, dann sitzt darunter der Trimmer für Q1 links daneben sitzt Q2 dann der Q3 usw.
Die Trimmer für Q2-Q4 folgen in der Reihenfolge, sind allerdings nicht genau unter den jeweilen Transistoren.

Der Q5 ist der einigste der 90° Grad versetzt zu den anderen sitzt.

Habe auch schon mal am falschen Trimmer gedreht und gewundert warum sich da nix tut beim messen ;)

Jedenfalls stimmt schonmal die Spannung am Q5 nicht.
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon markusbrefort » Di 03 Dez, 2013 07:30

Ja, die Zuordnung der Trimmer zu den jeweiligen Transistoren ist klar - komisch finde ich nur, dass die Q5 auf den Trimmer von Q4 reagiert, und zwar umkekehrt: wenn ich den Trimmer für Q4 ganz aufdrehe kommt bei Q5 keine Spannung mehr an (die 0,03V). Wenn ich die Q4 wie in Uwes anleitung auf 0,6 V stelle liegen bei Q5 gut 7 V an.
Ich nehme an, dass die Q5 nicht auf den Trimmer 4 reagieren sollte? Falls das zutrifft hätte ich ja einen Ansatzpunkt, ein Symptom sozusagen und frage mich natürlich ob es dafür eine Erklärung gibt (Wiederstand XY kaputt oder zu hoch?? )
Wie gesagt, die Bestückung und Verdrahtung der Platine habe ich geprüft inklusive Lötstellen ... :shock:
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon Uwe K. » Di 03 Dez, 2013 15:38

Hi,
mach es erstmal anders. löte den Draht vom Gainpoti Lug 2 (mitte) ab. Daran (lug2) lötetst du einen an und gehst damit auf die Outputbuchse. DAmit kannste du die erste Gainstufe testen und einstellen auf max. Verstärkung. Wenn das schon nicht funktioniert liegt der Hase in der ersten Stufe.
Die Spannung der Drains kann man ganz einfach am unteren Ende der Trimmer ablesen. Oben geht die Spannung rein und unten geht es jeweils zu den Drains. Alos da die Messpitze drauf, dann braucht man nicht am Tranny zu messen.
Trimmer 4 rechts ist auch für Q4. An Q5 liegt an voller Betriebsspannung darf sich nichts ändern. falls du eine Änderung misst, bist du nicht am Drain, sonder an Source oder Gate.
Die Drains liegen immer oben, danach kommt Source geht meistens über einen Widerstand nach Masse und dann Gate, Steuereingang.

MfG Uwe
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon markusbrefort » Di 03 Dez, 2013 23:19

... habe deinen Rat befolgt und erstmal nur die Vorstufe auf die Out-Buchse gelegt, dann nochmal fleißig gemessen, u.a. festgestellt dass ich bei den ersten Messungen falsche Messpunkte hatte (ja, auch da lagst du richtig!), Spannungen eingestellt und siehe da ... aus der Vorstufe kommt schon mal was raus ! :)

dann wieder richtig verdrahtet ... und YEAH es kommt ein Ton !! Er tut´s ! :-D

Scheint wirklich nur an den Trimmer-Einstellungen gelegen zu haben, die sind ja echt wahnsinnig sensibel und haben einen (vom Drehspektrum her gesehen) recht kleinen Bereich bei dem überhaupt ein Signal durchgeht - denke ich hatte bisher keine gescheite Kombi eingestellt (Messfehler!)

Jetzt gehts ans Feintuning, sägt mega die Kiste, verdammt Höhenlastig, von dem wummigen Boogie-Growl noch nicht viel drin. An die Soundbeispiele die ich bisher so gehört habe komme ich bei weitem noch nicht ran.

Aber immerhin - er tuts erstmal, hatte ich ja schon fast nicht mehr geglaubt !! :mrgreen:
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon markusbrefort » Do 05 Dez, 2013 09:30

... habe jetzt ein wenig mit dem Dr Boogie gezockt und eine für mich erstmal funktinierende Einstellung der Trimmer gemacht - ich liege für Q1, Q2 und Q3 in etwa bei dem aus der Anleitung, bei Q4 mit 2,2V allerdings deutlich höher. Sonst bricht das Signal wie in einem miesen Noisegate schnell und knackend ab.

Ich würde gerne die Höhen reduzieren und etwas weniger brizzelig machen (mehr als 2/3 aufdrehen wirds echt fies...) und etwas mehr Bass-Wumms reingeben. Habee dazu in einigen Foren schon mods für veränderte Tone-Stacks gefunden.
Gibts hier schon Erfahrungswerte? [b] Sonst würde ich einfach mit dem Tone-Stack etwas experimentieren...

[b]Und dann noch was für das ich keine Ahnung wie ich da rangehen kann
:
das Signal ist bei hartem Anschlag sehr verzerrt - so weit so gut - lasse ich den Ton aber stehen faded die Verzerrung und Lautstärke recht schnell und stark ab. Ein Signal liegt weiter an, das höre ich am leichten Rauschen wenn ich nicht spiele bzw. der Ton ganz vergangen ist, aber die Intensität nimmt irgendwie immens ab. Ich kriege auch kein ( fast gar kein!) Feedback hin mit dem Teil, nur bei voll aufgedrehtem Gain und Gitarre direkt vorm Speaker.
Kann gut sein das ich der erste bin der das so sieht, der Boogie hat an sich ja ne hammer zerre, aber irgendwie fehlt die Signalintensität. Wenn ich bspw. bei meinen Marshall JVM Vollröhrenteil im High-Gain Kanal spiele ist jede noch so fein gespielte Note heftig verzerrt > beim Dr. Boogie kann ich trotz viel Gain fast clean spielen bei sehr leichtem Anschlag.
Was kann ich da tun ??
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Re: Dr Boogie - Unklarheit Lötbrücken

Beitragvon NoiseZone » Fr 06 Dez, 2013 10:18

Feinabstimmung der Trimmer, nach Gehör.
So machte ich den Dr.Boogie gefügig ;)
Mir hatte der Dr. Boogie auch zuwenig Bass, habe dann das Bass Poti getauscht, guck mal hier:


http://www.uk-electronic.de/forum/viewtopic.php?f=12&t=262
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