Frage Tonebender, Eingangssignal.

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Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon NoiseZone » Mi 19 Jun, 2013 13:09

Hallo Forum.

Ich habe den Tonebender fertig, klingt auch wirklich sehr gut das Teil.
Habe keine Ahnung ob das normal ist, ist mein erster Fuzz überhaupt ;)

Wenn ich an der Gitarre das Volume etwas zurück drehe, hab ich das Gefühl, mein Gitarrensignal wird irgendwo "angeschnitten".
Klingt etwas kaputt. Ess fuzzt nichtmehr so schön, es furzt eher :)
Töne klingen auch nichtmehr aus, sondern werden wie gesagt abgeschnitten.
Wenn ich Volume dagegen voll auf drehe an der Klampfe klingts wieder astrein.

Lötfehler etc. schließe ich aus.

Ist das normal bei nem Fuzz oder bei dem Tonebender ?

LG
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon Uwe K. » Do 20 Jun, 2013 14:49

Hi,
In dem Moment, wo du den Pegel mittels des Vol pots an der Gitarre zurücknimmst, wird dir mit Sicherheit der Pegel fehlen um die Kiste zu überfahren :-D . Mir ist das öfters aufgefallen im Zusammenhang mit schwachen Singelcoils. Mit Humbuckern sollte es eigentlich keine Probleme geben, da die in der Regel ca. 400mV auspucken.
Bei einem gravierenden Lötfehler wäre mit Sicherheit nichts zu hören.
Eventuell könntest du mal probieren, wenn du den 18K Arbeitswiderstand probehalber mit einem Trimmer ersetzt um eine optimale bessere Einstellung zu finden. Ansonsten erstmal auch keine weitere Idee, da auch die Transistoren nach den entsprechenden Kriterien ausgemessen sind. Und bei den Punkten oben drauf, kann man die eigentlich auch schwer durcheinander bringen.

MfG Uwe
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon NoiseZone » Do 20 Jun, 2013 15:38

Hi, ne das mit dem Pegel passt schon so, dachte mir schon das die Telefunken ordentlich Dampf brauchen :)
Ausserdem klingt der "Effekt" mit zurückgedrehtem Vol. Poti gar nicht schlecht.
Wollte nur sicher gehen ob das normal ist :)
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon NoiseZone » Di 23 Jul, 2013 21:03

Muss den thread mal hoch holen.
Bin noch nicht zufrieden mit dem Tonebender.
Heute mal wieder Zeit zum Testen gehabt.
Das mit dem Pegelabbruch ist mir doch bisl zu arg, selbst mit ner EMG Klampfe klingt das nicht viel besser.
Auch fällt mir auf das wenn der Level auf voll offen ist, der Amp nicht viel lauter ist, als wie wenn der Tonebender aus ist.
Level runter regeln funktioniert, evtl. is das so ? Weiss nicht wieviel Pegel der Fuzz bringen muss.

Also mal auf geschraubt und geguckt.
Q1-Q3 am richtigen Platz. Widerständ alle am richtigen Platz, DIoden ok, Verkabelung passt usw.
Eigentlich kann man da nicht viel falsch machen :o

Also mal Spannung messen.

P.S. der ToneBender riecht ein wenig "verbrannt", also er hat einen, ich nenns mal Elektrobauteilengeruch, kann aber nix erkennen.

Batterie neu: 9,52 Volt
Spannungswerte an den Transistoren:

Q1
E = 7,71 V
B = 7,41 V
C = 6,42 V
__

Q2
E = 7,81 V
B = 7,71 V
C = 6,38 V
__
Q3
E = 9,38 V
B = 9,29 V
C = 9,26 V

Könnte irgendein Bauteil evtl. defekt sein ?

Edit:

Ok hab jetzt mal den 18K überbrückt, der Pegelabfall ist verschwunden, kann Gitarren-Volume runter regeln, alles wunderbar, kein gestottere mehr.
Allerdings fängt der Tonebender das komprimieren an bei stärkerem Anschlag.

Mal sehen, evtl. doch ma ein trimmer rein, evtl. test ich morgen nochmal und kann kurz was mit aufnehmen, weil klingen tut er eigentlich nicht schlecht, vielleicht bin ich auch zu jung für Fuzze ;)
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon NoiseZone » Mi 24 Jul, 2013 12:57

So, heute habe ich nochmal alles geprüft, Kabel etc. passt alles.

Hier mal zwei Soundfiles mit dem TOneBender, gespielt mit Humbucker (SD Pearly Gates), Volume der Klampfe voll offen.

Mit dem 18k Widerstand:
https://dl.dropboxusercontent.com/u/35754713/Noisezone/Dragons/TBFuzzmit18k.mp3

Das gleiche ohne den 18K, man kann hier auch den Volume der Gitarre runter regeln (mach ich am Schluß der File):

https://dl.dropboxusercontent.com/u/35754713/Noisezone/Dragons/TBFUZZohne18.mp3
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon Uwe K. » Mi 24 Jul, 2013 15:56

Hi,
Der 18K ist der Arbeitswiderstand des letzten Transistors. Nimmst du den raus, liegt der Kollektor auf Masse. Du könntest max. versuchen den mal mit einem 25K Trimmer zu ersetzen.
Allerdings hat dein beschriebenes Phänomen noch kein anderer gebauter Tonbender gehabt.
Die Spannungen an Q3 sind allerdings schon merkwürdig. Es liegt ja überall volle Betriebsspanung an. Wenigstens über die GE-Diode sollten 0.3V abfallen. Hast du die Diode mal auf die Forward Spannung untersucht?
du kannst mal an Stelle von dem QE mal einen BC549 reinsetzen.

MfG uwe
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon NoiseZone » Mi 24 Jul, 2013 16:17

Hi Uwe.

QE ? du meinst bestimmt den Q3 ersetzen mit nem BC 549...hab ich leider keine da, pnp´s hab ich glaub ich gar nicht da....

Forward Spannung ? Also ich messe bei der Ge-Diode 9,32 V bei der Kathode, und 9,22 V bei der Anode.
Ausgebaut sperrt sie, mehr tut mein Multimeter nicht her geben ;)

Ok, jedenfalls passt die Spannung am Q3 schomma ned, ich such ma ob ich nen pnp irgendwo rumliegen hab...
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon NoiseZone » Fr 26 Jul, 2013 10:41

Hallo Uwe.

ALso die Ge-Diode is ok, hatte noch welche da.

Der Q3 bleibt bei 260 hfe stehen, reagiert aber sofort wenn ich ihn mit den Fingern erwärme und geht auf über 300.

Verdammt den werd ich wohl verbraten haben..
Habe auch ohne dem Q3 um die 7 Volt an der Base auf der Platine anliegen, das müsste dann passen.

Ich habe nach oben hin etwas Platz und werde mal Sockel und drei neue Ge Transistoren ordern
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Re: Frage Tonebender, Eingangssignal.

Beitragvon NoiseZone » Sa 03 Aug, 2013 13:50

Also keine Ahnung.

Neue Ge-Transistoren rein --> keine Besserung.

18k durch 25k Poti ersetzt --> Poti zu (0,00Ohm) --> Sound besser, Dynamk besser, Fuzz besser, kein Pegelabbruch mehr....
Ich lasse den 18k jetzt draußen, für mich ist der Fuzz unbrauchbar mit dem 18k drin.
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