BOR - Anschaltknacken

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BOR - Anschaltknacken

Beitragvon jodokus » Mi 11 Nov, 2009 10:40

Hallo Leute,

Ich stell mich kurz vor. Ich bin 29, Informatiker und Gitarrist. Nebenher habe ich entdeckt, dass mir Elektronikbastelei sehr viel Spass macht und mittlerweile habe ich schon einige Effekttreter gebaut und im Sommer sogar den Madamp A15mk2 Ampbausatz bewältigt. Dabei bin ich immer auf der Suche nach amtlichen Sounds, die gut ins Bandgefüge passen. Trotz aller Bastelerfahrung bin ich aber leider nie tiefer als nötig in die Elektroniktheorie eingetaucht.
Nun hab ich die BOR gebaut und bin sehr angetan von dem Sound. Echt wahnsinn, dass dieser Sound durch einen Treter erzeugt werden kann Smile Als nächstes kommt der JCM800 Emu und vielleicht der Zendrive

Zur BOR habe ich jetzt ne Frage:
Ist es normal, dass man beim Anschalten des Boosters und/oder des Zerrsektion einen Plopp bekommt. Gibts da Wege um das mehr einzudämmen oder komplett weg zu bekommen. Welche sind die Pulldown Widerstände und wie muss man die verändern? Oder klingt das nach einem Fehler?

Dann noch eine andere Frage: Lohnt es sich, die Transistoren zu sockeln und mal verschiedene auszuprobieren?
Wenn ja, nach welchen Kriterien kann man selektieren? Ich hätte jetzt vl. gedacht, dass man einfach im laufenden Betrieb jeweils einen Transistor wechselt und hören was passiert (Was sollte passieren?) Welche Transistoren beeinflussen den Sound am meisten?

Vielen Dank für Eure Hilfe
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Beitragvon Uwe K. » Mi 11 Nov, 2009 17:01

Hi,

Die Sache lässt sich nich so einfach zu beantworten. Wenn du ein bischen verständnis für die Elektronik aufbringst, z.b auch für mechanische Bauelemte sollte eines klar werden.
Ein mechanischer Umschalter ( in dem Falle 3PDT) oder ein Relais haben ein sogenanntes Zeitliimet, bis der Kontakt wirklich geschlossen ist (prellen) . Bei Relais kann man da mit Hilfe einer sog. Funkenlöschung ( R+C) über den Kontakt machen. Geht aber bei Audio nicht.
Dafür sind sogenanten Pulldownwiderstände ( 1.... 4M7) gedacht, um das zu reduziern. --> Ein eleminieren ist nicht, Da sollte man dann auf die Lösung wie Boss oder Ibanez mit FET Switching Geschichte zurückgreifen. Damit habe ich allerdings wider Halbleiter im Signalzweig, was viele bemängeln.
Das Umschaltgeräusch haängt auch von der sog. Eingangsimpedanz der entsprehenden Schaltung ab.
Bei den meisent, geht es allerdings im Bandkontext unter.

MfG Uwe
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Beitragvon jodokus » Do 12 Nov, 2009 16:49

Danke schonmal,
also bei mir ist das Ploppen halt dann sehr extrem, wenn mein Amp mit Mikro recht laut über PA abgenommen wird. Wenn ich dann zwischen Songs umschalten will, hört man es schon sehr deutlich (nur beim Anschalten). Bei meinem selfmade TS808 von Musikding ist das nicht so.

also die BOR hat Pulldownwiderstände? Bringt es was die Widerstände zu verändern? Welches sind die denn? Müssten ja jeweils am Eingang von Booster bzw. Drive gegen Masse gehen.

Ich habe auch gehört, dass oft am Ausgang auch Pulldownwiderstände verwenden werden.

Grüsse
jodokus
 
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Beitragvon Uwe K. » Fr 13 Nov, 2009 05:35

Hi,

Der linke auf der Platine ist der 2M2,, (Pulldown Booster) --> Hochkannt :-D . Der Pulldown für die Drive Sektion sizt links auf der Plaine und hat 1M. Darunter sitzt der 5K1.
Also da wo die 3 Widerstände untereinandersitzen.
Allerdings ist dieses ploppen,, in der Grössenordnung mir nicht bekannt. Ansonsten hätten sich ja schon mehr beschwert!!.

MfG Uwe
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Beitragvon jodokus » Mo 16 Nov, 2009 14:17

Bin dabei den Bausatz nochmal neu aufzubauen. Vielleicht liegts an einer Lötstelle. Ausserdem will ich die BS170 sockeln und selektieren. Blöderweise sind mir doch tatsächlich Potis kaputtgegangen, weil ich den Lötzinn auf die Fusssockel der Potilötsösen hab laufen lassen. :cry:

Würde es einen Unterschied in der Plopplautstärke machen, ohne das der Rest leidet, wenn ich Pulldownwiderstände verkleinere? z.B.: 1M und 470k?

Zum Thema Selektieren von BS170 für BOR hab ich das hier gefunden, falls es jemand interessiert.
http://forum.musikding.de/vb/showpost.php?p=239625&postcount=91
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