BOR True Bypass Signal schlapp :o(

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BOR True Bypass Signal schlapp :o(

Beitragvon Custom Arts » Mo 23 Feb, 2009 19:32

moin zusammen,
habe nach ewigen Zeiten mal wieder was anderes als Klinkenstecker verlötet und mir so einen BOR Bausatz bestellt.
Nach etwas Nachhilfe mit den Farbcodes der Widerstände :oops: (schon 'ne Weile her) war das Teil an einem Abend zusammen gebraten.

Verkabelt, eingeschaltet ----> geht nich :?

Selber geguckt, Fehler gefunden, LEDs richtig rum verlötet ----> Overdrive und Boost funzen und klingen erstaunlich goil.

Das einzige Problem, dem ich bis jetzt nicht auf die Schliche gekommen bin, ist, das der BOR im Bypass das Signal abschwächt und die Höhen rausfiltert.

Das Signal lässt sich vom ein- bis zum Ausgang durchmessen.

Beide Schalter sind ok.

Wenn ich den Boost einschalte, ist das Signal voll da. Boost aus und Ovberdrive an ----> Signal abgeschwächt.

Seltsam, da das Signal im Bypaas ja eigentlich garkeine Schaltkreise durchläuft.

Jemand 'ne Idee?

Gruß, Guido
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Beitragvon Uwe K. » Di 24 Feb, 2009 08:12

Hi,

Miss mal im Bypass nicht auf Durchgang, sondern vom Eingang bzw. Ausgang nach Masse. Vielleicht liegt ein nieder -bis mittelohmiger Schluss nach Masse vor. Das könnte den Pegelverlust begründen und in Zusammenhang mit der Kabelkapazität eine Höhenabfall.

MfG uwe
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Beitragvon Custom Arts » Di 24 Feb, 2009 18:52

Hoi Uwe,

da mess' ich Werte zwischen 40 und 47K. Variiert allerdings, oder mein Messgerät ist kacka. Da sollte besser gar kein Widerstand messbar sein, gelle?

Ich denk' ich mach mal Fotos.

Gruß und thx, Atze
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Beitragvon Custom Arts » Fr 27 Feb, 2009 22:47

Hi,

hier mal ein paar Fotos. Ich höffe, es ist zu entschlüsseln :roll:

Bild
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Thanx und Gruß, Atze
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Beitragvon Uwe K. » So 01 Mär, 2009 05:18

Hi,
Ich habe mir dein erstes Posting nochmal durchgelesen du schreibst, Overdrive an --> Signal abgeschwächt. Wo denn nun im reinen Bypass oder im Drivebetrieb? (linker Schalter on).
Ansonsten sieht die Verdrahtung soweit i.o. aus. Hab schon schlimmeres gesehen :-D
Wenn es wirklich im reinen overdrive betrieb ist, das hatte ich jetzt gerade (Kundengaufbau) ist eine von den 3 BS170 durch. Meistens entweder der 1 rechts auf der Platine oder der 3 von rechts.
Das bekommt man allerdings nur mit Signalverfolgung bzw. mit einem Oszi raus.

MfG Uwe
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Beitragvon Custom Arts » So 01 Mär, 2009 08:24

Uwe K. hat geschrieben:Hab schon schlimmeres gesehen :-D


Moin,

Danke, Du machst mir Mut. Ich bin eigentlich eher im Gitarrenbau unterwegs und hab' so enge Sachen schon länger nicht verlötet. Noch 5-6 Deiner Bausätze, dann passt das schon wieder :-D

Das abgeschwächte Signal tritt dann auf, wenn der Boost (rechter Schalter), auf Bypass steht. Egal, ob OD on oder off. Schalte ich den Boost ein, ist das Signal ok, egal ob OD on oder off.

Bei den BS170 hab' ich eigentlich drauf geachtet, das es schnell geht und nicht 2 Minuten rumgebraten auf höchster Temperatur :evil:

Der Boost, bzw. der OD funktionieren auch wunderbar, das wäre doch eher nicht der Fall, wenn die BS170 platt wären?

Ich guck gleich noch mal alles Stück für Stück durch.

Gruß, Atze
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Beitragvon Uwe K. » So 01 Mär, 2009 16:28

Hi,
Lassen wir den Boost mal aussen vor, denn der funktioniert ja auch eigenständig. So wie du schreibst funktioniert der Boost ja alleine. Die Overdrive Funktion wird ja über den Boost Schalter geschliffen.
Wenn die Boost Funktion ausgeschaltet ist, und Drive on ist. Muss das Signal richti schön laut sein. Das wird dann nur über die mechanischen Kontakte des Boost Schalters geführt.
Wenn es leise ist, liegt der Fehler auf der Platine und nicht in der Verdrahtung. Die bin ich auf deinen Bildern durchgegangen, die stimmt :idea: . Ein BS170 muss ja nicht richtig kaputt sein, ihn ereilt auch mal ein schleichender Tod, d.h. er macht nicht die volle Verstärkung die er machen soll. Das muss auch nicht am löten liegen, mir sind auch schon etliche verreckt, allerdings kann ich mich hier schneller wehren :wink: .

MfG Uwe
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Beitragvon Custom Arts » Mo 02 Mär, 2009 18:31

Hi,
...schnall ich nur zur Hälfte.

Wenn Boost und OD aus ist, durchläuft das Signal doch nur mechanische Kontakte ?!

Wenn beides aus ist, ist das Signal dumpf. Wenn ich einen (egal, welchen von beiden) oder beide Schaltkreise aktiviere, hat der Spuk ein Ende und die Brillanzen sind wieder voll da.

Ich hab mittlerweile die Kabel zum X-ten mal durchgesehen. Nix.

Bei der Bestückung fällt mir nur links der 2M2 Widerstand auf, der auf dem Foto nicht verbaut ist - sonst nix.

Die Kabel hab' ich mittlerweile bei gespieltem Ton etwas bewegt - nix.

Schalter durch gemessen - nix.

Alle BS170 tauschen?

Schon shice. Das Teil klingt, aber ein gutes Effektgerät fängt da an, wo man es nicht hört - im Bypass. Ã
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Beitragvon Uwe K. » Di 03 Mär, 2009 16:40

Hi,

Also hier erstmal dein Satz aus dem ersten Posting, an welchem ich mich orientiert habe:

"Wenn ich den Boost einschalte, ist das Signal voll da. Boost aus und Ovberdrive an ----> Signal abgeschwächt. "

Ja, wat denn nun??.
Der linke 2M2 ist bei der Rev 1.1 dazugekommen und ist nur ein Pulldown nach Masse.

Also im reinen Bypass (kein Schalter betätigt) geht das Signal von Input nach Output nur über die Schalterkontakte. Am besten mal im Bypass die Schalterkontakte, welche geschlossen sind auf wirklich 0 Ohm durchmesssen. Nicht das es einen Kontakt gibt, welcher mit Übergangswiderstand schliesst.
Es kann bei einem Schalter auch mal ein Schwarzes Schaf geben. (Fertigung) ??.
Wie gesagt deine Verkabelung ist korrekt, daran kann es nicht liegen.
Im Zweifelsfalle einfach mal im Bypass, wenn das Signal ""abgeschwächt" ist, mit einer Zange oder sonstwas die betreffenden Kontakte brücken. Da ganze nennt man systematische Fehlersuche 8) .

MfG uwe
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Beitragvon Custom Arts » Do 05 Mär, 2009 21:10

Hi,

OK, ich hab' den Sausack. Linker Schalter platt, und zwar der Kontakt, der zum Ausgang geht (rotes Kabel). Es reichen grob geschätze 1,5 Gramm Druck von der rechten Seite und das Teil schließt den Kontakt vernünftig. Beim Durchmessen hat der Druck, den ich mit dem Messgerät ausgeübt habe offensichtlich schon gereicht. Wenn ich den einen Kontakt des Messgeräts von der linken Seite an die Lötöse halte, spinnt das Teil - voll bekloppt.

Die Kiste hatte ich zwischendurch mit dem Gitarrenkabel mal vom Tisch gezogen - danach ging's kurze Zeit. Dann hab' ich alle Schalterkontakte nochmal nachgelötet und Deine Spitzzangen-Brücken-Methode angewendet, da hats dann übel gekracht. Letztlich habe ich mit selbiger an den Kontakten gerüttelt und ola, da warer.

Mir ist überigens mal bei Deinen Fetboost ebenfalls der Schalter abgekackt. Vielleicht sollte man sich mal ein anderes Modell ausgucken. Jedenfalls ist - zumindest bei mir - die Ausfallquote der Teile recht hoch :?

Ich muss eh noch ein wenig Kleinkram bestellen. Den Schalter werd' ich dann gleich mit ordern.


Danke für Deine Geduld und vor allem Deine Bereitschaft, sowas zu supporten.

Gruß, Atze
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Beitragvon Uwe K. » Fr 06 Mär, 2009 15:36

Hi,
Konnte ja nur noch an sowas liegen. Also zur Ausfallqote, das wäre jetzt der mir bekannte 2te von ca 2000. Wo anders bestelllen kann man die, bekommen tut man aber die gleichen, aus ein und denselben Werk :-D
Wobei ich noch bemerken muss, dass es mich bei einigen Schaltern nicht wundern würde, wenn ich gesehen habe wie und wie lange daran herumgelötet wurde. Irgendwann gibt das das PVC Material nach und das Innenleben verformt sich. Merkt man meistens daran, wenn die Lötfahnen anfangen zu wackeln.

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Beitragvon Custom Arts » Di 17 Mär, 2009 18:00

Der Schalter wars. Teil funzt und rockt !!!
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Beitragvon Uwe K. » Mi 18 Mär, 2009 10:28

Hi Atze,

Böser Schalter :wink: , nichts können Sie diese Chinesen.

MfG uwe
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