Mikroamp

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Mikroamp

Beitragvon fritz » Sa 31 Jan, 2009 19:17

Hallo,

ich habe gestern den Mikoroamp fertig gestellt. Es war mein erstes DIY-Effektgerät. Ich spiele einen alten VOC AC-30, den ich aus Lautstärkegründen nur clean spiele. Davor habe ich einen Marshall-Bluesbreaker I gefolgt von einem Boss Space Echo. Ich brauchte einen Booster, der meinen Bluesbreaker etwas mehr Verzerrung entlockt.

Er funktionierte auf Anhieb, bis auf einen kleinen merkwürdigen Effekt. Auf den letzten 20% des Regelwegs fängt irgend etwas an zu schwingen und zwar wenn der Effekt aus ist. Man hört einen leisen sehr hohen Piepton dessen Tonhöhe sich verändert. Wenn ich den Mikroamp einschalte ist es weg. Ich habe die DC-Buchse weggelassen und betreibe den Mikroamp nur mit einer Batterie.

Ich hätte noch einen kleinen Verbesserungsvorschlag für den Bausatz. Es wäre schön, wenn man ein vorgebohrtes Gehäuse mitbestellen könnte, wie bei anderen Bausätzen. Der Mehrpreis für das Gehäuse ist niedriger als die Kosten für entsprechende Bohrer, die man auch nur einmal für dieses Gehäuse braucht. Zumindest wäre eine Bohrschablone hilfreich. Mir ist der Anfängerfehler unterlaufen, dass nach dem Bohren der Löcher die Batterie nicht mehr ins Gehäuse passte und ich ein neues Loch für den Schalter bohren musste. Über das alte Loch habe ich eine 1 Cent Münze geklebt, sieht cool aus.

Ich habe den Mikroamp noch nicht an dem Bluesbreaker ausprobiert (ist im Proberaum) sondern nur an meine V-Amp den ich zuhause zum Üben habe. Dort funktioniert er prima. Mal sehen wie er sich vor analogem Equipment schlägt.

so long

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Funktioniert nicht

Beitragvon paule » Mo 02 Feb, 2009 13:39

Hallo, habe ebenfalls den Mikroamp Bausatz (versucht)

Jedenfalls, funktioniert er nicht...wenn ich ihn anschalte, dann kommt nur ein Rauschen. Es wird aber kein Signal weitergegeben.
Und die Led leuchtet auch nicht (vllt hab ich sie ja kaputt gemacht)

Ich hab mal ein paar Bidler hochgeladen, könntet ihr mal überprüfen, ob ich alles richtig verlötet habe?
Ich weis, Ferndiagnose ist schwer aber vllt klappts ja.

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Beitragvon Uwe K. » Mo 02 Feb, 2009 17:07

Hi,
Die Verdrahtung sieht soweit erstmal OK aus, was ich so sehe. Wenn die LED nicht lechtet mal die Anschlüsse an der LED vertauschen, vielleicht Anod und Katode verwechselt.
Mal vom Eingang im Modus effekt, von deinem orangen Draht nach Masse auf Kurzschluss messen. Ansonsten kommt dann nur noch die Leiterseite in Frage, ob da was zusammen ist.
Kannst mit dem LEvel regler das rauschen regeln?? Spannung an Pin7 9V ,, Pin 3 ca. 4,5V

MfG Uwe
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Beitragvon paule » Mo 02 Feb, 2009 19:03

Mal vom Eingang im Modus effekt, von deinem orangen Draht nach Masse auf Kurzschluss messen


das hab ich noch nich kapiert :roll:

und ja ich kann mit dem regler die lautstärke des rauschens regeln, was heist das jetzt?
paule
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Beitragvon fritz » Mo 02 Feb, 2009 20:34

Hat jemand eine Idee, woran das Pfeifen liegen könnte?

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Beitragvon Uwe K. » Di 03 Feb, 2009 05:54

Hi,
Das ganze hört sich nach Schwingungen an. Versuch mal am Eingang ein ca. 10 bis 22pf Kondensator zu platzieren. Ansonsten ist mir dieses Phänomen noch nicht untergekommen.

MfG Uwe
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Beitragvon Uwe K. » Di 03 Feb, 2009 05:57

paule hat geschrieben:
Mal vom Eingang im Modus effekt, von deinem orangen Draht nach Masse auf Kurzschluss messen


das hab ich noch nich kapiert :roll:

und ja ich kann mit dem regler die lautstärke des rauschens regeln, was heist das jetzt?


Moin,

Das heist ganz einfach. Wenn du im Modus Effekt on bist, also mit dem Level Regler dein Rauschen varieren kannst funktioniert die Schaltung mit Sicherheit. Nur dein Engangssignal von der Buchse IN-->Schalter-->Eingang Platine fehlt. Der Eingang ist dein Orangener Draht. Von dort mist du mit einem Ohmeter (DMM) im Widerstandsbereich den Eingang nach Masse.
Wenn dort ein niederohmiger Schluss von einigen 0hm ist kann auch nichts hinten rauskommen. Funktioniert denn der Bypass ?? Effekt off. Ansonsten Eingangsbuchse überprüfen. Ring und Tip werden gerne vertauscht :lol: .

MfG Uwe
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Beitragvon paule » Di 03 Feb, 2009 21:19

muss ich mir erst ma ein ohmeter besorgen,
und der bypass funktioniert auch nich...ich werd mal die buchsen überprüfen
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Beitragvon fritz » Do 05 Feb, 2009 11:08

Hallo,

ich habe gestern mein Pfeifproblem gelöst. Erst dachte ich, es könnte an der 1 Cent Münze liegen, die ich auf das falsche gebohrte Loch geklebt hatte und zusammen mit dem Gehäuse eine Art galvanisches Element bilden würde. Dies war aber nicht so. Ich habe dann das Gehäöuse geöffnet und festgestellt dass sich das Pfeifen ändert, wenn ich die Kabel am Schalter bewegte. Ich konnte damit auch das Pfeifen abstellen. Jetzt funktioniert alles prima und ich bin sehr zufrieden.

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Beitragvon Uwe K. » Do 05 Feb, 2009 14:24

Hi,
Na bitte, kleine Ursache grosse Wirkung :lol: .

MfG Uwe
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Beitragvon fritz » Mi 11 Feb, 2009 11:20

Ich habe gestern meinen Mikroamp erstmals an meinem analogen Equpiment ausprobiert. Er macht genau was er soll. Ich kann damit jetzt meinen Bluesbreaker anblasen und damit einen höheren Verzerrungsgrad erreichen. Auch ist er ganz hilfreich, beim Solo etwas mehr Dampf zu machen. Wenn ich ihn ganz aufdrehe übersteuert auch der VOX alleine, was ich bisher noch nie gehört habe, da einfach zu laut. Die Lautstärke ist dabei aber für den Probraum zu heftig, so dass ich lieber beim Bluesbreaker bleibe.

Das einzige Problem war, dass die Cent-Münze abging. Da muss ich mir was neues überlegen.

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Beitragvon roseblood11 » Do 12 Feb, 2009 10:00

Hi,

dass Anfänger gelegentlich Tip und Ring verwechseln, könnte auch an den Symbolen im Verdrahtungsplan in den Anleitungen liegen:
Was bei der Inputbuchse Ring ist, sieht genauso aus, wie das was bei der Outputbuchse Spitze darstellen soll. Muss man erstmal hecken... Ich hab da auch mal draufgeguckt und mich gefragt, wieso nun unsinnigerweise die Versorgungsspannung an die Spitze der Inputbuchse soll, bis ich kapiert hab, dass es so nicht gemeint ist.

Ich finde die Verdrahtungspläne sowieso für Einsteiger, und an die richten sich Bausätze ja, etwas konfus...
Symbole, die näher am wirklichen Aussehen der Bauteile sind und farbige Verbindungen wären sicher hilfreich und verkaufsfördernd. Zumal du ja hier irgendwo die übliche Farbcodierung erklärst und empfiehlst...

mfg, Immo
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Beitragvon Uwe K. » Do 12 Feb, 2009 15:27

Hi,
Meckern kann ich auch besser. Die nächsten Beschreibungen werde ich dir als Auftrag zukommen lassen dann kannste schön bunt malen. Und mit Sicherheit sind BS dabei, welche leider für Einsteiger nicht empfehlenswert sind, das merke ich an den Mails.
Auch die Darstellung der Buchsen als Bild und im Verdrahtungsplan sind zweifelsfrei ohne Fehler, aber man müsste sich mit der Materie ja auch mal beschäftigen. Selbst wenn ich eine Stereo Klinkenbuchse in die Hand nehme, sieht man sehr genau, was Tip, Ring und Sleeve ist.

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Beitragvon paule » Fr 20 Feb, 2009 14:00

Also mein Gerät funktioniert nun auch! :-D
Hatte tatsächlich Tip Und Ring der InputBuchse verstauscht. Hab auch die Zeichnung falsch gedeutet.
Aber wenn man sich das genau anschaut und überlegt, dann erscheint einem die Zeichnung doch logisch und nicht konfus.
Man muss halt auch überlegen :roll:

Nur meine Led funzt noch net...bin mir nicht sicher ob ich sie sogar zerrammelt hab ^^
Hab auch schon bissl rumprobiert, aber geht nix....wie war's gleich...Anode an Masse?

Und das Pfeifproblem hab ich auch! Mal schauen, ob ich es auch duch bissl wackeln hinbekomm :)
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Beitragvon Uwe K. » Fr 20 Feb, 2009 14:15

Hi,

Der Kurze Anschluss ist Katode und geht an Masse :wink: Und wegen dem Pfeifen, die Anschlussverbindungen so kurz wie möglich halten und nicht wild im Gehäuse verlegen.

MfG uwe
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